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Portugal
1:0 Verl.
Frankreich Letztes Länderspiel: SO. 10.07.2016, 21 Uhr - EM Finale
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Gruppe E EM 2016 Qualifikation

Die EM 2016 Qualifikation Gruppe E mit England

In der Gruppe E der EM-Qualifikation zur Endrunde 2016 in Frankreich heißen die beiden Favoriten für die direkten Fahrkarten zur Euro eindeutig England und die Schweiz. Beide Nationen waren auch zuletzt bei der WM-Endrunde 2014 in Brasilien mit dabei, beide wollen natürlich auch in unmittelbarer Nachbarschaft in Frankreich nicht fehlen. Zweifel daran, dass es die Engländer oder Eidgenossen unter Umständen nicht schaffen könnten, bestehen eigentlich keine. Wenn überhaupt könnte es Slowenien gelingen, einer dieser beiden Nationen auf Rang drei zu verdrängen und so in die Play-offs zu schicken. Denn nachdem die UEFA beschlossen hat, das Turnier der Euro 2016 auf 24 Länder auszuweiten, kommen sogar fünf Gruppendritte weiter. Das Trio um Estland, Litauen und San Marino wird kaum eine bis keine Chance haben, um im Kampf um diesen dritten Rang mitzumischen.

euro 2016 qualifikation teilnehmer
euro 2016 qualifikation teilnehmer

Gipfeltreffen schon am ersten Spieltag der EM-Qualifikation

Gleich am ersten Spieltag der EM-Qualifikation kommt es in der Gruppe E in Basel im St. Jakob-Park zum Duell der Favoriten, wenn die Schweiz England empfängt. Dem Sieger winkt also ein absoluter Traumstart, während die unterlegene Mannschaft in den beiden darauffolgenden Runden am 9. und 12. Oktober 2014 gleich gefordert ist, einen klassischen Fehlstart zu vermeiden. Härter könnte es dabei die Eidgenossen treffen, denn die Schweiz gastiert am zweiten Spieltag in Slowenien, während die Engländer eine mögliche Auftaktniederlage im ersten Heimspiel gegen San Marino im Wembley-Stadion schnell wieder ausmerzen könnte. Neu im Amt bei der Schweiz ist nach dem Rücktritt von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld nun Vladimir Petkovic, der somit in große Fußstapfen treten soll und gleich unter Beobachtung stehen wird.

Litauens Abwehrspieler Tadas Kijanskas (L) und der Schweizer Angreifer Admir Mehmedi kämpfen um den Ball am 15. November 2014 in St Gallen. AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
Litauens Abwehrspieler Tadas Kijanskas (L) und der Schweizer Angreifer Admir Mehmedi kämpfen um den Ball am 15. November 2014 in St Gallen. AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI

Schweiz will zum vierten Mal zur EM-Endrunde

Denn die WM-Qualifikation noch unter Hitzfeld absolvierten unsere Nachbarn tadellos. Ebenfalls in der Gruppe E blieb die Nati ohne eine einzige Niederlage und hielt Verfolger Island, der am Ende Gruppenzweiter wurde, klar auf Distanz. In Brasilien reichte es für die Schweiz im Sommer 2014 bei der WM als Zweiter hinter Frankreich zum Erreichen des Achtelfinales. Dort mussten sich die Eidgenossen unglücklich in der Verlängerung mit 0:1 den Argentiniern geschlagen geben. An einer EM-Endrunde nahm die Schweiz schon drei Mal teil. Zum ersten Mal 1996 in England, dann wieder 2004 in Portugal. Beide Male war nach nur einem Unentschieden und zwei Niederlagen in der Vorrunde Schluss. 2008 waren die Schweizer gemeinsam mit Österreich Gastgeber der Euro, gewannen mit 2:0 gegen Portugal ihr erstes Match in einer EM-Endrunde, schieden in der Gruppenphase aber wieder aus, weil zuvor Niederlagen gegen Tschechien (0:1) und die Türkei (1:2) das Aus besiegelten.

Foto AFP: Shaquri im Nationaltrikot der Schweiz

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Englands größter Erfolg bei einer Euro ist Platz drei

Englands Fußball-Nationalmannschaft steht noch immer unter den Eindrücken einer schwachen Weltmeisterschaft 2014, wo es in der Gruppenphase für die Three Lions lediglich zu einem Unentschieden beim 0:0 gegen Costa Rica sowie zu zwei Toren beim 1:2 jeweils gegen Uruguay und Italien reichte. Zuvor hatte sich England noch überzeugend für diese WM-Endrunde als Gruppensieger vor der Ukraine qualifiziert. Den größten Erfolg bei einer EM-Endrunde, die England 1984 und 2004 verpasste, schaffte man gleich bei seiner ersten Teilnahme 1968 in Italien, wo nach einem Sieg gegen die UdSSR der dritte Platz heraussprang. Noch ein Mal gelang der Einzug in ein Halbfinale, und zwar 1996 bei der Euro im eigenen Land, als gegen die deutsche Mannschaft Endstation war. Bei der letzten Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine schaffte es England ins Viertelfinale, scheiterte da aber am späteren Finalisten Italien – wie sollte es anders sein – im Elfmeterschießen.

Die englische Nationalmannschaft im Oktober 2014 gegen Estland (AFP PHOTO / RAIGO PAJULA)
Die englische Nationalmannschaft im Oktober 2014 gegen Estland (AFP PHOTO / RAIGO PAJULA)

Slowenien könnte die Favoriten noch am ehesten ärgern

Slowenien startet am ersten Spieltag am 8. September 2014 mit einem Auswärtsspiel in Estland. Die stolze Fußballnation hofft auf ihre zweite Teilnahme an einer Endrunde bei Europameisterschaften, nachdem dies bereits 2000 in Belgien und den Niederlanden geglückt war. Dort allerdings schied man nach der Vorrunde aus. 2004 verpasste Slowenien eine erneute EM-Teilnahme erst in den Play-offs gegen Kroatien. Erfolge haben die Osteuropäer auch in Sachen Weltmeisterschaft vorzuweisen, an deren Endrunden sie 2002 und 2010 teilnahmen – ohne jedoch jemals über die Gruppenphase hinauszukommen. Die WM 2014 verpasste man hinter der Schweiz und Island als Dritter ihrer Qualifikationsgruppe. Gegen die Schweiz gab es seinerzeit eine 0:2-Niederlage zu Hause sowie zum Abschluss der Quali eine 0:1-Niederlage bei den Eidgenossen. Trotzdem ist den Slowenen noch am ehesten zuzutrauen, dass sie England oder die Schweiz auf dem Weg zur EM 2016 in Frankreich ärgern können.

San Marino muss sich auf deutliche Niederlagen einstellen

Estland, Litauen und San Marino warten noch auf ihren großen Auftritt bei einer Endrunde eines Topturniers. Die Esten holten in der abgelaufenen WM-Quali lediglich sieben Punkte, vornehmlich gegen Andorra, aber immerhin auch ein 2:2 gegen die Niederlande. Litauen spielte in der Gruppe G hinter Bosnien-Herzegowina, Griechenland und der Slowakei kaum eine Rolle und landete auf Rang vier von sechs Mannschaften. Und San Marino kassierte in der Gruppe H in zehn Spielen auch zehn Niederlagen, schoss nur einen einzigen eigenen Treffer. England war damals auch schon Gegner des Fußballzwerges und siegte mit 5:0 und 8:0 mehr als deutlich.

Die Tabelle der Gruppe E mit England

 TeamSpieleGUVToreDiff.Punkte
1England England10100031:03:002830
2Schweiz 1070324:08:001621
3Slowenien Slowenien1051418:10816
4Estland Estland1031604:09-510
5Litauen Litauen1031606:18-1210
6San Marino San Marino1001901:36-351

Ergebnisse & Spielberichte der Spieltage in der Gruppe E

Die Qualifikation im Schnelldurchlauf Auf eine 0:2-Niederlage gegen England folgte eine 0:1-Pleite in Slowenien. Damit war nach dem zweiten Spieltag der Fehlstart der Schweiz perfekt. Die Three Lions gaben sich keine Blöße, bezwangen San Marino glatt mit 5:0, das zuvor schon 0:2 gegen Litauen verloren hatten. Apropos Litauen: Da die Balten das Bruderduell gegen Estland 1:0 gewannen, durften sie sich über einen perfekten Start freuen. Estland selbst hatte am ersten Spieltag noch durch ein 1:0 gegen Slowenien überrascht. Slowenien allerdings war es dann selbst, das die Erfolgsserie von Litauen durchbrach und am dritten Spieltag in Vilnius 2:0 gewann. Für England musste Wayne Rooney bei einem Freistoß schon ganz genau Maß nehmen, um den Three Lions in Estland beim 1:0 den dritten Sieg zu bescheren. Jubeln durften endlich auch die Eidgenossen: Denn die Schweiz gewann bei San Marino mit 4:0. Schmucklos zwar, aber wenigstens gab es endlich drei Punkte.

Am vierten Spieltag gelingt der Schweiz der endgültige Befreiungsschlag mit einem 4:0 gegen Litauen. Damit sind die Eidgenossen vorerst auch an Slowenien vorbei auf Platz zwei gezogen, weil die Slowenen beim unangefochtenen Spitzenreiter England (zwölf Punkte) glatt mit 1:3 verlieren. Litauen ist das dritte Team, das auf sechs Zähler kommt. San Marino feiert beim 0:0 gegen Estland sein erstes Unentschieden. Eine Enttäuschung für die Esten, die mit vier Punkten aber die EM-Endrunde noch lange nicht abschreiben müssen.

Der Spielplan der Gruppe E mit England

DatumUhrTeam 1 Team 2Ergebnis
08.09.201420:45San Marino San Marino-Litauen Litauen0:2
20:45Estland Estland-Slowenien Slowenien1:0
20:45Schweiz Schweiz-England England0:2
09.10.201420:45England England-San Marino San Marino5:0
20:45Litauen Litauen-Estland Estland1:0
20:45Slowenien Slowenien-Schweiz Schweiz1:0
12.10.201418:00Estland Estland-England England0:1
20:45Litauen Litauen-Slowenien Slowenien0:2
14.10.201420:45San Marino San Marino-Schweiz Schweiz0:4
15.11.201418:00San Marino San Marino-Estland Estland0:0
18:00England England-Slowenien Slowenien3:1
20:45Schweiz Schweiz-Litauen Litauen4:0
27.03.201520:45England England-Litauen Litauen4:0
20:45Slowenien Slowenien-San Marino San Marino6:0
20:45Schweiz Schweiz-Estland Estland3:0
14.06.201518:00Estland Estland-San Marino San Marino2:0
18:00Slowenien Slowenien-England England2:3
20:45Litauen Litauen-Schweiz Schweiz1:2 (0:0)
05.09.201518:00San Marino San Marino-England England0:6 (0:2)
18:00Estland Estland-Litauen Litauen1:0 (0:0)
20:45Schweiz Schweiz-Slowenien Slowenien3:2 (0:1)
08.09.201520:45Litauen Litauen-San Marino San Marino2:1 (1:0)
20:45Slowenien Slowenien-Estland Estland1:0 (0:0)
20:45England England-Schweiz Schweiz2:0 (0:0)
09.10.201520:45England England-Estland Estland2:0 (1:0)
20:45Slowenien Slowenien-Litauen Litauen1:1 (1:0)
20:45Schweiz Schweiz-San Marino San Marino7:0 (1:0)
12.10.201520:45Litauen Litauen-England England-:-
20:45San Marino San Marino-Slowenien Slowenien-:-
20:45Estland Estland-Schweiz Schweiz-:-