Schottland will siegen, Irland nachlegen, Portugal muss zuschauen

Das ging gerade noch einmal gut für die deutsche Nationalmannschaft. Der Auftakt in der EM-Qualifikation glückte dem Weltmeister. Doch zu was das Team aus Schottland in der Lage ist, bewies es bei der knappen 1:2-Niederlage im Signal Iduna Park in Dortmund bereits. Ein Unentschieden wäre durchaus drin gewesen. Während die DFB-Auswahl nun also in Polen gefordert ist, wollen die Bravehearts das nachholen, was ihnen beim Start in die Gruppe D noch verwehrt worden war: die drei Punkte.

Warschau. Mit solch einer Leistung wie gegen die Schotten muss sich die deutsche Nationalmannschaft nicht wundern, wenn sie damit in Polen sogar verliert. Es muss eine klare Leistungssteigerung her am Samstag (11. Oktober 2014) um 20.45 Uhr im Nationalstadion in Warschau, wo natürlich die Gefahr einen Namen trägt: Robert Lewandowski. Der Stürmer des FC Bayern München ist immer für einen Treffer gut. Und als besonders sattelfest erwies sich die Hintermannschaft der Deutschen zuletzt auch nicht. Man wird also sehen, ob Deutschland sein Konto auf sechs Punkte ausbauen kann.

EM-Qualifikation Gruppe D: Schottland und Irland mit Heimspielen

Polen startet in die Gruppe D mit einem glasklaren Sieg und darf sich vorläufig noch über Platz eins freuen. Beim Neuling Gibraltar, der erstmals an einer EM-Qualifikation teilnimmt, reichte es zu einem wirklich nie gefährdeten 7:0-Sieg. Gibraltar ist derweil der nächste Gegner von Irland, das lange um drei Punkte zittern musste. Erst in der Schlussminute gelang Aiden McGeady, der schon das 1:0 besorgt hatte, das alles entscheidende 2:1 in Georgien.

Mit null Punkten reisen die Georgier deswegen nun nach Schottland, wo sie auf die Bravehearts treffen. Die scheinen aktuell in einer guten Verfassung zu sein und sind aufgrund des Heimvorteils in Glasgow favorisiert. Gespielt wird in Irland und in Schottland am Sanstag bereits um 18 Uhr.

EM-Qualifikation Gruppe F: Drei Sieger mit Heimspielen

Einen Fehlstart in die Gruppe F der EM-Qualifikation leistete sich am ersten Spieltag Ungarn und auch Griechenland, die beide ihre Heimspiele verloren. Die Ungarn zogen gegen Nordirland den Kürzeren (1:2), der Europameister von 2004, die Griechen, verloren gegen Rumänien mit 0:1. Eine Überraschung bahnte sich auch auf den Färöern ab, wo die Gastgeber zur Pause noch mit 1:0 vorne lagen. Am Ende setzte sich Finnland aber doch mit 3:1 noch durch.

Bereits um 18 Uhr am Samstag kann Rumänien nun seinen Auftaktsieg im Match gegen die Ungarn bestätigen. Um 20.45 Uhr will dann Nordirland nachlegen, dass mit den Färöern eine vergleichsweise leichte Aufgabe am zweiten Spieltag in der Gruppe F erwartet. Im dritten Spiel der Gruppe F hat auch Finnland zu Hause in Helsinki die Möglichkeit, mit einem Sieg sein Punktekonto auf sechs Zähler zu erhöhen.

EM-Qualifikation Gruppe I: Albanien träumt gegen Dänemark vom zweiten Sieg

Die Gruppe I besteht nur aus fünf Teams, doch die Konstellation nach dem ersten Spieltag in der EM-Qualifikation hat es jetzt schon in sich. Denn Portugal verlor zum Auftakt zu Hause gegen Albanien und sorgte so für die wohl größte Überraschung der ersten Runde in der Quali. Dänemark setzte sich parallel knapp mit 2:1 gegen Armenien durch.

Serbiens Nationalteam war noch spielfrei und greift nun mit einem Auswärtsmatch in Armenien ins Geschehen ein. Diese Partie wird schon um 18 Uhr angepfiffen. Interessanter wird es im zweiten Spiel der Gruppe I, wo die beiden Sieger des ersten Spieltags, Albanien und Dänemark, in Elbasan um 20.45 Uhr im direkten Duell aufeinandertreffen. Für die Albaner ist dies die fast schon historische Chance, die nächsten wichtigen Punkte auf dem Weg zur Euro 2014 zu sammeln. Portugal muss als Verlierer des ersten Spieltags zuschauen. Das ist sicherlich alles andere als ein gutes Gefühl. Die Portugiesen bekommen erst am dritten Spieltag in Dänemark die Chance, ihren Fehlstart in die Gruppe I zu korrigieren.


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